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"Hast du schon einmal einen Löwen gesehen, der ein Gärtner war?" sagte der Glückliche Löwe. "Ich habe ja immer gesagt, es gibt noch Berufe für kluge Löwen."





In jeder Minute schießen 14 Billionen Neutronen mit einer Geschwindigkeit von 450 Meilen pro Stunde durch unser Gehirn. Über die meisten von ihnen haben wir keine Kontrolle. Wenn uns kalt wird bekommen wir Gänsehaut. Wenn wir erregt werden … Adrenalin. Der Körper folgt seinen Impulsen, was es meiner Meinung nach so schwer macht uns selbst zu kontrollieren.

Ja, Kontrolle über was haben wir denn schon Kontrolle, wirklich über weniger als wir denken? Vielleicht, aber immerhin meinen wir, dass wir vieles kontrollieren können und eigentlich tun wir es, oder etwa nicht? Ich meine du entscheidest doch, was du tust, ob du das Telefon abnimmst, ob du die Tür aufschließt, ob du lernst, ob was willst oder nicht. Ob wir gewinnen können wir aber nicht kontrollieren, denn das entscheiden wohl andere, naja, wir auch, ich meine, wenn man ein Spiel steht, entscheidet man, was man als nächstes tut und wenn man etwas im Nachhinein falsches tut verliert man. Natürlich hat das alles etwas mit Glück und Schicksal zu tun. Ja. Vielleicht. Nein. Aber jeder für sich selbst entscheidet wann es Glück ist und wann man glücklich ist. Kontrolliert glücklich?
Ja, drei Wochen, und sie waren nicht immer kontrolliert glücklich. Französisch Probeabitur. Chor. Vierundzwanzig. Ein English-News-Report. The 200 Anniversary Of The Abolition of Slave Trade In Britain. Vierzehn. Matheschulaufgabe. Rechnen. Nachhilfe. Lernen. Theater, nervenaufreibend. Frühstücken mit L., einfach mal herrlich, so wunderbar, wirklich schön. Einfach so, wie früher, aber doch anders, einfach schön. Und dann begannen die Osterferien, die Ferien, die es nicht verdient haben, den Titel Ferien zu tragen, die Ferien die keine Ferien sind, denn Ferien sind etwas anderes als den ganzen Tag Chemie zu lernen, etwas anderes als den ganzen Tag daran zu denken was in ein paar Wochen passieren wird. Aber ein Trost bleibt, es geht allen 13ern so, sagen wir zumindest den meisten. Und die Zeit danach, wenn wir alle unser Zeugnis in den Händen halten, Ferien haben, ja richtige Ferien, wegfahren, Spaß haben und dies und das tun, das was wir wollen. Ja. Und es nicht mehr heißt Hauptbeschäftigung, Hobby, Termin entspricht lernen, lernen, lernen. Cause I live and I learn. Yes I live and I learn. If you live you will learn. I live and I learn. Zwei Termine. Zwei Veränderungen. Spannungen. Hochspannung. Eskalation. Tränen, viele Tränen. und am Ende dann doch noch ein Lächeln, ein glückliches Lächeln, dass es doch besser werden kann, dass es besser ist und, dass man vielleicht doch nicht ganz so alleine ist, wie man manchmal denkt, dass immer wer da ist. Danke für diesen Termin. Diese Zeit. Es gibt Momente. Momente in denen sich im Bruchteil einer Sekunde dein Leben für immer verändert, und bevor du es merkst bist du woanders. Theaterprobe. Ah, ah, oh! Einfach einmal entspannen. In der Sonne sitzen, ein Eis genießen, einmal vergessen, dass man lernen muss, merken, dass das nicht das einzige ist, was passiert, denn es geht weiter. Weiter in die Richtung, die man eingeschlagen hat, die man kontrolliert oder glaubt sie zu kontrollieren. Vier. Zwanzig. Zwei. Wie hübsch. Wie schön. Wie Glücklich. Ja. Sechs. Fünfzehn. Samba. Chemie. Und schon sind die zwei Wochen auch schon wieder zu Ende, die zwei Wochen Ferien. Und da wären wir wieder bei der Kontrolle, auch genug gelernt? Trotzdem Spaß gehabt? Wir können es nicht kontrollieren, oder vielleicht doch.

Changes are taking the peace I’m going through. Don’t tell them to grow up and out of it. Veränderungen, ja, kleine, große Veränderungen, kontrollierte, unkontrollierte, waren da, sind passiert, haben sich in mein doch so von mir kontrolliertes Leben eingeschlichen, haben sich hineingedrängt. Too often, going after what feels good, means letting go of what you know is right. Und nun? Was tun? Die Zeit noch einmal zurück drehen? Nein. Please be happy. Pretty soon now you’re gonna get a little older. Time may change me, but I can’t trace time.
15.4.07 23:31


Für diese sieben Wochen einen Satz zu finden oder mehrere Zeilen, die diese Zeit charakterisieren gestaltet sich schwierig, da es vieles, anderes gab, aber bleiben wir mal neutral - bei Nachrichten gibt es das nicht, man schaue sich nur mal die Darstellung der Nachrichten zweier unterschiedlicher Länder an - und sagen: Es gab neue Nachrichten. Es gab gute Nachrichten, überwiegend gute. Es gab aber auch kleine, schlechte Nachrichten. Aber wenn man sich erstmal mit der Wahrheit abgefunden hat, dann können auch schlechte Nachrichten ein Neustart sein. Und selbst wenn sie kein Neustart sind, dann ein Gedankenanstoß, der zu einem noch glücklicheren, schöneren, zufriedeneren Leben führt. Life is short, but I am young.

Der erste Eindruck ist vielleicht ein hübscher, eine schöne Illusion, doch in dem Moment in dem man zweifelt sollte einem klar sein, dass diese Zweifel berechtigt sind, denn sie kommen ja nicht von ungefähr, zumindest war dieses in dem Fall so richtig. Und spätestens, wenn man merkt, dass manche Dinge einfach keinen Spaß mehr machen, und vielleicht nie wirklich Spaß gemacht haben und man sich gezwungen fühlt etwas zu tun, dann kann man glücklich sein, lächeln, einmal am Telefon weinen um genau das zu erreichen was man wollte, danach lachen und so glücklich sein, etwas nicht getan zu haben, dass das Strahlen einem nicht mehr vom Gesicht weicht. Und hier wären wir bei Papas Sonne. Geburtstag. Fünfzig von der Decke hängende Rosen. Glücklich, strahlend. Er ist so hübsch. Wir sind so eifersüchtig. Strahlen. Vor allem, wenn einem die Zweifel im Nachhinein mehr als einmal bestätigt werden, dann ist man so glücklich über die Entscheidung, die man getroffen hat, nur erst nicht ausgesprochen hat, dass es nur noch wundervoll werden kann. Und dann ist die erste Illusion zerstört und schön ist sie auch nicht mehr, sondern, grau, abgelegt und nicht mehr als ein kleiner Name, Staub. If you mean the things you said. You're Better off dead. So, schau hinter die Fassade, frag nach, mach nichts, von dem du nicht überzeugt bist, dass du es wirklich willst, und nimm das Positive mit, das macht dich glücklich und der Verlierer ist wer anders. Und ich glaube, dass ich anders auch nicht glücklich geworden wäre, nein, ich weis es sogar sicher. Footloose. Bunt, herrlich, wundervoll. Deutschreferatvorbereitungen. Ein herrlicher Samstag: Wer sagt, dass man Glück nicht kaufen kann, der hat keine Ahnung von Shopping. Neuheit. Hexenjagd, einmal aus einer anderen Perspektive. Tituba. Schrei. Lachparade. Pyjamaball. Never leave your heart, never leave your heart alone. Hübsch. Sonne. Glücklich. Einmal anders, einfach etwas Spaß. Eine allerletzte, wirkliche Ferienwoche. Französisch Referat. Geburtstagsvorbereitungen. Ein paar freie Stunden. Ein befreiendes, schönes Chorwochenende, ein Telefonat. Mad World wirkt befreiend und macht glücklich. Ja da, ja da. A cappella. Lächeln, hübsch. Und wieder ein Schritt freier. Eine Veränderung, die auch bemerkt wird, von nicht nur einer Person. Sieben Wochen Veränderung. Farbenfroher, glücklicher, wirklicher. Termine. Englischschulaufgabe. Facharbeitsbesprechung. Chor Einsingen. Bienes Geburtstag. Neue Musik. Religionsschulaufgabe. Erschreckende Wendung. Weg. I think over is over. Eine nicht ganz einfache Woche. Französisch Probeabi. Mathe lernen. English News Report vorbereiten. Kaum Pausen, weiter, weiter mit großen Schritten auf das Abitur hin. Ein bisschen Angst vielleicht. Aber bis zum Abi ganz frei, alleine frei. Vorbereitungen. Suddenly I see this is what I wanna be. And I feel so free. I feel alright.

Zu sagen, wie man sich glücklich fühlt, hilft einem nicht weiter, man muss es auch tun, oder zumindest etwas daran ändern. Und dann merken es auch andere, was es heißt glücklich zu sein. Denn Glück ist kein ausgesetztes Lächeln, Glück ist eine positive Veränderung, die für jeden etwas anders bedeutet. Und sie geht weiter und hört vielleicht niemals auf. Manchmal muss man nur sein Leben ändern, um das Leben neu anzufangen. Die meisten Mädchen tun das durch Heirat. Dabei gibt es doch noch ganz andere Möglichkeiten. Und genau das ist das schöne daran. Sommer. Highnoon. Im Leben und auch sonst. Danke.
25.3.07 15:24


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